Unser Frank war mal wieder unterwegs (o:

„Wilder Ritt“ durch den Osten – auf der B96 von Zittau nach Sassnitz

Frank Jahraus mit dem Unimog U 421 in Ostdeutschland unterwegs

Reisebericht von einem guten Freund der Firma Sackmann

Frank Jahraus ist schon viel herumgekommen. Mit seinen Unimog-Fahrzeugen war er schon in Polen (bis zur ukrainischen Grenze), in der Schweiz, Frankreich, Tschechien, Südtirol, Venedig und in vielen Bundesländern von Deutschland. In seiner jüngsten Reise durchquerte der den Osten der Republik. Ein unvergessliches Erlebnis für Frank Jahraus. Ein Reisebricht im Fernsehen auf MDR machte mich eines Tages neugierig. Da fuhren zwei pensionierte Herrschaften mit ihrem schön restaurierten Oldtimer aus alter DDR-Zeit auf der B96 von Zittau nach Sassnitz. Der Film und diese Bundesstraße machten mich neugierig und ich dachte so bei mir, dass ich diese Route auch einmal mit dem Unimog fahren könnte. Als es die Ostzone noch gab, war die B96 eine Fernverkehrsstraße (F96) und eine wichtige Querverbindung in der damaligen DDR. Zwischen Zittau und Sassnitz liegen 520 km und viele Abenteuer-Münder vergleichen die B96 mit der amerikanischen Rote 66 – also die ostdeutsche Route 66. Dieses Ziel vor Augen erkundete ich über das Internet die Fahrtstrecke, die quer durch Berlin führt und stellte fest, dass es doch alles in allem stolze 2600 km werden sollten. Nun galt es einen geschickten Zeitpunkt zu finden und die Anzahl der Tage festzulegen. Im Juli 2019 sollte es sein – 8 Tage müssten ausreichen. Und so starte ich am Montag, 22.Juli früh morgens um halb acht in Richtung Zittau. Ich fuhr über die schwäbische Alb bis nach Ulm und entlang der Donau bis Donauwörth. Von dort aus weiter über Weißenburg, Neumarkt in der Oberpfalz, Amberg bis nach Horlach / Pegnitz. Hier traf ich um 19.45 Uhr nach 450 km im ersten Übernachtungsziel ein. Zu meinem abendlichen Ritual auf meinen Unimogreisen gehört der tägliche Fahrzeugcheck. Reifendrücke prüfen und Flüssigkeitsstände kontrollieren. Sind die Keilriemen fest und verliert der Motor irgendwo Öl? Beim Kontrollieren der Räder stellte ich fest, dass am vorderen linken Reifen ein Nagel im Profil steckte. Mmh ?? Rausziehen? Auf keinen Fall. Druckverlust? Bis jetzt noch nicht. Also … der Nagel bleibt stecken und ich mache mir dann Gedanken, wenn es zum Luftverlust kommen sollte. Am zweiten Tag brach ich um 08:45 Uhr auf und mein nächstes Ziel sollte Jiedlitz in der Oberlausitz sein. So fuhr ich über Grafenwöhr, Weiden in der Oberpfalz nach Cheb / Eger (Tschechien), weiter nach Plauen in Sachsen, durch den schönen Vogtlandkreis nach Aue, Annaberg-Buchholz und durch das Erzgebirge nach Freiberg, Freital bis nach Dresden. Ich durchquerte die Stadt Dresden auf der B6 und fuhr über Bischofswerda bis nach Jiedlitz. Von Jiedlitz aus waren es nur 60 km bis nach Zittau, dem eigentlichen Start meiner Tour, die dann „offiziell“ am Mittwoch auf der B96 beginnen sollte. Im Gasthaus in Jiedlitz bin ich schon Stammgast. Die vielen Reisen in unseren Partnerlandkreis nach Polen haben mich schon oft in diesem gemütlichen traditionellen Gasthaus einkehren lassen. So war ich froh um ein bequemes und bekanntes Quartier für die zweite Nacht und ein leckeres und reichhaltiges Abendessen. Der nächste Morgen – Tag 3: Heute geht’s auf die B96 – jippihhhh … wie die Kapitäne der Landstraße aus alten Zeiten. Um 10:25 Uhr starte ich in der Innenstadt von Zittau auf die B96. Ein heißer Sommertag erwartete mich und so ging es los über Oppach, Bautzen, Hoyerswerda, Senftenberg, Finsterwalde, Luckau, Baruth, Zossen nach Mittenwalde. Jetzt hatte ich noch ca. 30 km bis Berlin. Oh – oh … die Bundeshauptstadt mit mehr als 3,6 Mio. Einwohnern. Den Berufsverkehr hatte ich hinter mir gelassen und so fuhr ich um 18:15 Uhr über Schönefeld auf der B96a über den Bezirk Neukölln in den Bezirk Treptow-Köpenick ein. Mein Ziel war die Feuerwache Treptow der Berliner Feuerwehr. Geschafft – um 19:15 Uhr öffneten mir die Kollegen der Berliner Feuerwehr das Hoftor zur Feuerwache und so konnte ich meinen 421er im Innenhof der Feuerwache abstellen. Ein netter Kollege begrüßte mich und zeigte mir das Gästezimmer, in dem ich nun für eine Nacht einziehen durfte. Die Feuerwache in Treptow ist eine „Zugwache“ und eine sogenannte Klingelwache, d.h. fast die ganze Nacht waren die Kollegen zu Einsätzen unterwegs. Bei der Berliner Feuerwehr sind mehr als 4300 Mitarbeiter beschäftigt, die im Jahr 2017 zu mehr als 458.000 Einsätzen ausrückten. Berlin … das sind gigantische Dimensionen. Und ich nun mittendrin … mit meinem Unimog. Wahnsinn. Am nächsten Morgen fuhr ich um 09:00 Uhr nach dem Frühstück los. Stralsund war mein heutiges Ziel und es ging quer durch Brandenburg. Aber zunächst mal aus Berlin rauskommen. Kreuzberg, Charlottenburg, Bezirk Mitte, Tegel, Birkenwerder und dann endlich geschafft – Oranienburg. Es ging weiter über Sachsenhausen, Löwenberger Land, Ravensbrück, Neustrelitz, Penzlin, Neubrandenburg, Greisfwald bis nach Stalsund. Aber so schnell ging es nun doch nicht. Aus dem Filmbeitrag vom MDR erinnerte ich mich an eine Currywurst-Bude. Und ich habe sie gefunden. „Curry-B96“ in Teschendorf. Direkt an der B96. Ich hielt natürlich an und kam gleich mit der Frau ins Gespräch, welche bestimmt 50 rote und 50 weiße Würste auf dem Grill liegen hatte. Aber es war kein Mensch an der Bude, außer mir. Ich bestellte mir eine Currywurst und aß sie genüsslich unter einem Sonnenschirm. Immer wieder donnerten schwere Sattelzüge vorbei in Richtung Westen und in Richtung Osten. Und da es nun „High Noon“ war, füllte sich der kleine Parkplatz schnell mit vielen Handwerkerautos und Lastwagen und jetzt war mir klar, dass die 50 „Roten“ und die 50 „Weißen“ schnell gegessen waren. Ich machte mich vom Acker und kam gerade mit „Ach und Krach“ aus dem überfüllten Parkplatz heraus, um weiter durch die vielen kleinen Brandenburger Dörfer zu fahren, durch die sich die Bundesstraße schlängelte. Auf diesem Streckenabschnitt stellte ich für mich fest, dass hier die Uhr stehen geblieben ist und es mit Sicherheit noch einmal 30 Jahre dauern wird und noch einmal so viel Geld kosten wird, bis die Infrastruktur dieser Dörfer auf einem gleichen Niveau wie in anderen Bundesländern sein wird. Häufig gab es abseits der Straße in den Dörfern keine asphaltierten Straßen und Hausanschlüsse bzw. eine Kanalisation waren nicht zu erkennen. Oft genug bestanden die Straßen nur aus Panzerplatten. Beim Überfahren dieser Platten wurde ich in meinem kleinen Unimog-Fahrerhaus kräftig hin- und her geschüttelt. In der Gemeinde Löwenberger Land entdeckte ich einen Ortsteil, der als Museumsdorf bekannt ist. Buberow heißt dieses kleine Dorf und man fühlt sich wie in die frühen fünfziger Jahre zurück versetzt, in eine entschleunigte Zeit. Man könnte meinen, dass die Welt damals noch in Ordnung war!!?? Es gab auch viele ständige und treue Begleiter auf meiner Fahrt. Windräder in Hülle und Fülle – Mähdrescher mit übergroßen Schnittbreiten, die manchmal zu viert nebeneinander ein Getreidefeld abernteten – Wartehäuschen an Bushaltestellen, über deren Vielfalt man ein Buch schreiben könnte – und leider unzählige Holzkreuze, die an die vielen Todesopfer der schweren Unfälle auf dieser Straße erinnern. Und so erreichte mich nach meiner Rückkehr die Nachricht, dass zwei Erwachsene und ein Kind aus dem Landkreis Böblingen – während ich dort unterwegs war – in der Nähe der Gemeinde Löwenberger Land auf der B96 bei einem Verkehrsunfall den Tod fanden. Bereits um 16:45 Uhr traf ich auf der Feuerwache in Stralsund ein. Hier durfte ich übernachten. Ein Freund aus meiner Feuerwehrzeit ist Chef der Stralsunder Feuerwehr und er hatte mich zum Übernachten eingeladen. Stralsund, eine Stadt im südlichen Ostseeraum, die bereits seit 1250 Stadtrechte hat. Seit 2002 ist Stralsund UNESCO Weltkulturerbe mit einer traumhaften Altstadt. Und just zu der Zeit als ich dort war, fanden die Stralsunder Wallensteintage statt … ein historisches Volksfest, das seines gleichen sucht. Gigantisch. Am nächsten Morgen fuhr ich in Stralsund über Deutschlands größte Schrägseilbrücke – die Rügenbrücke – auf die Insel Rügen und auf der B96 weiter bis nach Sassnitz. Dort interessierte mich das Städtchen Sassnitz und ganz besonders der Fährhafen im Stadtteil Mukran. Das war mein heutiges Etappen-Ziel – Ender der legendären B96. Dieses Ziel erreichte ich am 26.Juli um 10:25 Uhr. Seit dem Start in Freudenstadt war ich nun 1340 km gefahren. Ab jetzt ging es wieder Richtung Süden und mein neues Ziel war Templin in der Uckermark. Ich verließ die 96 und fuhr auf der 109 vorbei an Greifswald, Anklam (mit Blick auf Usedom), Pasewalk, Prenzlau nach Templin. Wer kennt sie nicht, die Kleinstadt Templin? Dort besuchte unsere Bundeskanzlerin, Frau Merkel, die Schule und lebte dort einige Jahre. Ihre Mutter wurde im April 2019 in Templin beigesetzt. In einer tollen Pension, mit einem super netten Wirtsehepaar durfte ich direkt am Templiner-Stadtsee eine unvergessliche Übernachtung erleben. Es war ein herrlicher Sommerabend und die Temperaturen lagen um 22:00 Uhr noch bei mehr als 23 Grad. Auf dem See schipperten Boote und Jachten und die Templiner Bevölkerung feierte an diesem Freitagabend ins Wochenende hinein. in einem griechischen Lokal direkt am Seeufer durfte ich einen gemütlichen Abend verbringen. Tag 6 – Samstag … weiter ging es nun, weg von der Uckermark, entlang der polnischen Grenze über Eberswalde, Freienwalde / Oder, Frankfurt / Oder, Eisenhüttenstadt, Guben bis nach Weißwasser in die schöne Lausitz. Die Route (B112) durch den Oderbruch fand ich besonders reizvoll. Oft begegneten mir Gefahrenschilder, die auf querende Otter hinwiesen. Die Straße führt entlang der polnischen Grenze. Immer wieder streift die Straße die Uferzonen der Oder und man kann die Grenzpfähle der deutschen Grenze und auf der gegenüberliegenden Seite die Grenzmarkierung in Polen erkennen. In Guben überlegte ich mir die Grenze nach Polen zu überqueren, zumal sie nur einen Steinwurf weit entfernt war. Aber die Zeit war schon fortgeschritten und so entschied ich mich für die Weiterfahrt in die Lausitz. Über Forst (Lausitz), Bad Muskau und Weißwasser führte mein Weg vorbei am Braunkohlekraftwerk Boxberg (dieses Kraftwerk war zu DDR-Zeiten das größte Braunkohlekraftwerk) und an den riesigen Abraumhalden des Braunkohlereviers Lausitz. Um 20:00 Uhr traf ich in Jiedlitz ein, meiner heutigen Herberge. Meine Reise ging nun so langsam zu Ende. Am Sonntag fuhr ich zurück bis Horlach und am Montag führten mich 450 km Landstraße von Franken über Nördlingen, Münsingen, das schöne Lautertal, über die schwäbische Alb, Haigerloch in den Landkreis Freudenstadt. Am Abend des letzten Tages fielen mir die letzten Kilometer zum Fahren schwer. Häufiger musste ich mal anhalten und Pause machen und um 22:00 Uhr erreichte ich Freudenstadt. Mein abendlicher Fahrzeugcheck zeigte mir, dass man 3014 Kilometer weit einen Nagel im Rad mitführen kann, ohne Luft zu verlieren. Glück gehabt!! Ja, liebe Leserinnen und Leser, Sie haben richtig gehört – es waren 3014 Kilometer, die ich letztlich gefahren bin – ohne technische Probleme an meinem U421 (Baujahr 1987). Und … ich musste nur ½ Liter Motorenöl nachfüllen. Starke Sache !! Danke an alle, die mich in Gedanken begleitet haben. Besonders an die treuen Mitarbeiter der Fa. Sackmann / Heselbach mit Ihrer Chefin Anja Sackmann und dem Senior Ernst Sackmann. Bis zum nächsten Jahr (2020) – da soll es eine Unimog-Reise entlang des Rheins, über Köln zum Niederrhein und durch Holland werden. Ihr Frank Jahraus

Technische Instandsetzung eines U 411

Aktuell ist Thomas damit beschäftigt, einen 411 er technisch zu richten. Bei den Bremsen waren alle Radbremszylinder fest, Bremsleitungen und Schläuche waren falsch und teilweise falsch verlegt, Radvorgelege links und rechts wurden abmontiert und abgedichtet, das Lenkungsgetriebe ausgebaut, zerlegt und laufend gerichtet, abschließend wird ein großer Kundendienst gemacht. Viel Spaß beim Bilderanschauen und nachmachen (o:

Update1: schmale Kotflügel werden gegen Breite getauscht.
Update2: Der Mog ist montiert und zur Abholung bereit.

Mit dem Unimog nach Südtirol: Ein Reisebericht unseres Freundes Frank Jahraus

Reisebericht mit einem „Dieseli“ – U 401 Baujahr 1951 Liebe Leserinnen und Leser. Liebe Unimogfreunde. Im April 2019 habe ich aus dem Hause „Sackmann – Heselbach“ einen Unimog U 401 – Schweizer Dieseli gekauft. Gleich am 30.04.2019 machte ich mich mit dem edlen Teil, dem ich den Namen „Swisser“ gab, auf den Weg nach Österreich. Ausgangspunkt war Freudenstadt. Die Reise verlief über Hechingen, Balingen, Albstadt, Sigmaringen, Bad Waldsee, Leutkirch, vorbei an Kempten, Reutte / Tirol über den Fernpass nach Imst und entlang der Autobahn bis Landeck. Dort traf ich abends um 19:00 Uhr an der Jet-Tankstelle ein. Ab jetzt ging es ins Inntal in Richtung Reschenpass bis nach Ried im Oberen Inntal. Dort hatte ich mich auf dem Bauernhof der Familie Maaß „Sagenschneider-Hof“ einquartiert. Die Familie hatte für den Swisser sogar einen Stellplatz in der Scheune eingerichtet. Das fand ich ausgesprochen freundlich. Um 20:30 Uhr konnte ich ein schnuckeliges Zimmer beziehen und mir sogar noch ein Feierabendbierchen auf dem Balkon gönnen. Das Wetter war unterwegs nicht so prickelnd. Während der ganzen Zeit gab es Temperaturen im einstelligen Bereich und es regnete zeitweise. Ab Imst bis Ried begleitete mich dann die Abendsonne und für die nächsten beiden Tage waren Sonnenschein pur und warme Temperaturen vorhergesagt. Der nächste Morgen – 01.Mai. Frau Maaß hatte für mich ein reichhaltiges Natur- und Biofrühstück vorbereitet. Einfach nur lecker. Um 09:00 Uhr startete ich in Richtung Reschenpass. Beschwerlich war der Anstieg von Pfunds bis Nauders und ich musste mit meinem 25 PS – Unimog mehrmals rechts ranfahren und den nachfolgenden Fahrzeugen Platz verschaffen. Aber es gab keine wüste Huperei und keine Fingerzeichen folgten aus den Fensterscheiben der Autos. Stahlblauer Himmel und Sonnenschein ließen mich am Reschensee das Dach des Unimogs öffnen. Ab jetzt fuhr ich also „Cabrio“. In Südtirol fuhr ich über Burgeis weiter über die Schweizer Grenze nach Santa Maria in Richtung Ofenpass (2149 Meter über NN). Mit 30 km pro Stunde schnaufte das „Dieseli“ die Passstraße hoch bis zur Restauration des Ofenpasses. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter durch den 3 Kilometer langen einröhrigen Munt-la-Schera-Tunnel nach Livigno ins zollfreie Gebiet des Touristenstädtchens. Zollfrei tanken für 95 Cent / Liter – eine Wohltat für das Portmonee. Jetzt fuhr ich hoch über den Passo Eira (2208 Meter über NN) zum Passo Foscagno (2291 Meter über NN). Dort an der Zollstation angekommen machte ich in der herrlichen Frühlingssonne eine längere Pause. Überall lag noch meterhoch der Schnee. Im Winter hatte es hier sehr viel geschneit und die Berge ringsum hatten allesamt noch eine Krone aus Schnee. Der Rückweg sollte eigentlich über den Berninapass nach Zernez gehen. Da aber der Bernina gesperrt war, fuhr ich denselben Weg, entlang des Lago de Livigno durch den Tunnel, über den Ofenpass zurück nach Ried im Inntal zu meiner Unterkunft. Dort traf ich um 21:30 Uhr nach einer langen und sehr schönen Fahrt ein. Der riesige Lago de Livigno (Fläche – 4,71 m² und liegt auf 1802 Meter über NN) hatte übrigens fast kein Wasser mehr im Einstaubecken. Über den Winter wurde das Wasser für die Stromproduktion verwendet. Kurz entschlossen machte ich einen Abstecher in den leeren und ausgetrockneten Seegrund. Eine Abenteuerfahrt für jeden Unimogfahrer. Am 02. Mai ging meine Toru wieder um 09:00 Uhr los und ich fuhr wieder über die Grenze nach Italien und durch das schöne Vinschgau bis nach Meran, Dorf Tirol, Schenna und Bozen. In Bozen machte ich Pause und am späten Nachmittag brach ich zur Rückfahrt auf – über den Gampenpass (1518 Meter über NN) und wieder durch die Apfelblüte im Vinschgau. Um 21:00 Uhr war ich an meinem Ausgangspunkt, dem „Sagenschneider-Hof“, angekommen. Müde und mit einem heftigen Sonnenbrand im Gesicht war der Tag zu Ende gegangen. Am 03.Mai fuhr ich um 09:30 Uhr los in Richtung Heimat. Nach einigen Pausen traf ich um 22:30 Uhr wieder in Freudenstadt ein. Alles in allem war es eine super Tour. Insgesamt hatte ich 1230 km in vier Tagen zurückgelegt. Ich schaffte einen Schnitt von 38 km/Stunde und mein Dieseli verbrauchte genau 9,8 Liter/100 km. Motorenöl musste ich nicht einmal nachfüllen. Das spricht für einen „gesunden“ Motor, der ünrigens schnurrte und schnurrte und tadel- und problemlos lief. Die Originalledersitze aus dem Jahr 1951 bereiteten mir keine Sitz- und Rückenbeschwerden. Empfehlenswert zum Cabrio fahren ist eine gute Sonnencreme mit einem hohen Schutzfaktor mitzunehmen!! Bedanken möchte ich mich ausdrücklich beim Team Sackmann aus Heselbach für die tolle technische Vorbereitung für diese Reise. Meine nächste Unimogreise ist im Juli geplant. Da möchte ich mit einem Sackmann-Unimog (U 421 Baujahr 1983) auf der legendären B 96 von Zittau (Sachsen) bis nach Sassnitz (Rügen / Mecklenburg-Vorpommern) fahren. Das werden insgesamt 2.800 km sein und ich freue mich sehr auf diese Fahrt. Also … freut Euch auf einen neuen Bericht nach der Reise im Juli. Bis dahin – Gute Fahrt!

Wir können auch Grün (o:

Familie Beilharz hat sich für einen Jonni (John Deere MC 6095) aus der 6MC/6RC Serie entschieden. Dieser Alleskönner aus Mannheim hat alles, was die großen Jonnis auch haben….bis auf die Größe. Er ist der perfekte  Traktor für Frontladearbeiten, besticht durch seinen hochbelastbaren Vollrahmen aus Stahl, verfügt über eine unübertroffene Getriebeauswahl und hat ein ausgezeichnetes Hydrauliksystem. Seine schnellansprechender drehmomentstarker, jedoch trotzdem sparsamer Motor verfügt über starke 95 PS und ist mit einem Wastegate-Turbolader ausgestattet. Seine Premiumkabine lässt einen herausragenden Rundumblick zu und gewährt  aufgrund seiner Niedrigkabine ungehinderten Zugang in Scheunen und Ställe. Wir wünschen unserer treuen Kundschaft Familie Beilharz mit unserem Mitarbeiter Thomas stets gute Fahrt mit ihrem neuen Fahrzeug.
Fragen Sie uns, wir beraten aus erster Hand mit der nötigen Praxiserfahrung.