Reisebericht unseres Freundes Frank Jahraus: Mit dem Unimog nach Polen

Abenteuerreise mit dem U421 nach Polen bis an die ukrainische Grenze

Eine Reise mit dem Unimog U 421 in den polnischen Partnerlandkreis Tomaszow Lubelski nach Ostpolen – direkt an die ukrainische Grenze – das war schon immer ein Traum von Kreisbrandmeister Frank Jahraus aus dem Landkreis Freudenstadt, den er sich nun im Juni 2018 verwirklichte.

 Am Samstag, 22.06.2018. pünktlich  um 12:00 Uhr gings in Freudenstadt beim Autohaus Möhrle los. Verabschiedet wurde Jahraus von einigen Vertretern der Feuerwehren aus dem Landkreis, die Gerätschaften für die Feuerwehren in Polen gespendet hatten. Auch Ernst Sackmann, Seniorchef der Firma Sackmann aus Heselbach  war bei der Verabschiedung von Jahraus in Freudenstadt mit dabei. Das Werkstattteam der Firma Sackmann hatte nämlich zuvor den Unimog noch einmal kostenlos gecheckt und auf Herz und Nieren geprüft. 3350 km lagen nun vor Frank Jahraus und nach sechs Tagen sollte er in Polen ankommen. Die Fahrt ging über die Schwäbische Alb, Ulm hinein nach Bayern bis Weiden und dann eine Stunde durch Tschechien (Cheb) nach Sachsen / Erzgebirge, Pirna, Dresden, Bautzen bis nach Görlitz. Die polnische Grenze konnte Jahraus nach drei Tagen Fahrt in Görlitz überqueren.

Es wäre ja zu einfach gewesen nur mit dem Unimog zu fahren. So hatte Jahraus auf der Hinreise einen Tankwagen (Fassungsvermögen 6,2 m³) mit Tandemachse im Schlepptau. In Polen ging die Fahrt weiter entlang der Autobahn 4 auf der Staatsstraße Nr. 94, die bis nach Jaroslaw nahe der Stadt Rzeszow. Von dort ging es dann noch 90 km über eine Landstraße (865) bis in den Partnerlandkreis Tomaszow Lubelski in die gleichnamige Kreisstadt. Durchqueren musste Jahraus die Städte Wroctaw (Breslau), Krakau, Katowice, Rzeszów, Tarnów und Jaroslaw.

Übernachtungsmöglichkeiten suchte sich Jahraus in Deutschland individuell. In Polen dagegen waren seine Übernachtungsziele in Wroctaw (Breslau) und Tarnow vorgegeben. Dort hatte er sich zum Schlafen auf den Feuerwachen der Berufsfeuerwehren einquartiert.

Am Donnerstag, 28.06.2018 erreichte Frank Jahraus nach 1.700 gefahrenen Kilometern um 17:00 Uhr die Feuerwache der Berufsfeuerwehr Tomaszow und wurde von den Feuerwehrleuten herzlich empfangen. Samstags wurden die Feuerwehrgeräte und das Tank-Anhängefahrzeug bei einem feierlichen Treffen übergeben.

Nach drei Tagen Aufenthalt in Tomaszow trat Jahraus zusammen mit seinem Kollegen Udo Großwendt die Heimreise an. Großwendt war mit dem Fahrrad bereits am 15.06.2018 nach Tomaszow gestartet und fuhr in zwei Wochen 1420 km durch Deutschland, Österreich, Tschechen, Slowakei bis nach Polen. Er traf am Sonntag, den 01.07.2018 nachmittags in Tomaszow ein.

Die gemeinsame Heimfahrt mit dem U 421 ging dann durch Polen, Tschechen, Slowakei,Österreich bis nach Braunau am Inn. Dort überquerten die beiden dann freitags die deutsche Grenze. Auf dem Rückweg ging die Fahrt durch die Städte Bratislava und Wien und es war jedes Mal ein Abenteuer zwischen Straßenbahnen, Omnibussen und zahlreichen Fahrzeugen umherzufahren.

Alles in allem bewegte sich der U421 – Baujahr 1977 – mit seinen 52 PS etwas mehr als 3350 km über Straßen, Wege und Gebirgspässe ohne eine technische Unterbrechung. Er verlangte 2 Liter Motorenöl und ca. 575 Liter Diesel-Kraftstoff. Jahraus saß mehr als 100 Stunden in 10 Tagen reine Fahrtzeit hinterm Lenkrad. Der Schalthebel wurde mehrere hundertausendmal hin- und herbewegt und wenn man „doppelt kuppeln“ berücksichtigt, wurde das Kupplungspedal bestimmt im Millionenbereich durchgetreten.

Alles in allem war es ein Fahr-Abenteuer … zwar sehr anstrengend aber natürlich auch sehr erlebnisreich. Es gab keine technischen Probleme und fast keine Zwischenfälle, von einer versehentlichen Autobahnfahrt auf der Hinreise mit angehängtem Tankwagen, einer interessanten Polizeikontrolle bei Krakau und einer mehrstündigen nächtlichen Irrfahrt – ohne Navi – durch das Erzgebirge bei Sturm, Nebel und Regen abgesehen. Just während dieser nächtlichen Irrfahrt stellten sich zwei abgängige Rinder auf einer kleinen Straße dem Unimog quer und ließen das Fahrzeug erst nach einem Hupkonzert weiterfahren.

Auch im kommenden Jahr ist wieder eine Unimogfahrt geplant – von Zittau nach Sassnitz / Stralsund – entlang der legendären B 96. Da wird Jahraus quer durch die Republik durch Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen, Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und wieder zurück nach Freudenstadt fahren. Auch das sind wieder ca.  2300 km und das möchte Jahraus in 8 Tagen fahren !!            –>Bericht folgt.

Natürlich wieder mit einem Unimog aus dem Hause Sackmann. Danke für die dauerhafte und zuverlässige technische Begleitung !!

 

 

 

Frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Wir bedanken uns herzlich für Ihr Vertrauen und die angenehme Zusammenarbeit im vergangenen Jahr und wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine fröhliche Weihnachtszeit und ein gesundes neues Jahr.

Von Mittwoch, 27. Dezember 2017 bis einschließlich Samstag, 06. Januar 2018 bleibt unsere Firma geschlossen. Ab dem 08. Januar 2018 sind wir wieder für Sie da.

Familientreffen auf der Baiersbronn Classic 2017

An einem „Familientreffen“ der besonderen Art waren wir am 24.09.2017 beteiligt. Anlässlich der 5. Baiersbronn Classic wurde ein kleines, privates Unimogtreffen veranstaltet. Der ein oder andere beteiligte Unimog wurde bei uns restauriert bzw. wird bei uns gewartet. Vielen Dank Reinhard für die Organisation!

Willkommen auf unserer neuen Website!

Nach einem Hackerangriff auf unseren Server waren wir aus Sicherheitsgründen leider gezwungen, unsere Homepage vorübergehend vom Netz zu nehmen. Wir haben uns darüber aber nur kurz geärgert und diesen Anlass als Gelegenheit genutzt, die Homepage umfassend zu erneuern.

Übersichtlicher und moderner als bisher und jetzt auch mit optimierter Darstellung für mobile Geräte wie Tablets oder Smartphones bietet sie einen Einblick in unsere Dienstleistungen, Produkte und Angebote.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Firma Sackmann spendiert Rasenmäher

Die Firma Sackmann spendiert dem VfR Klosterreichenbach, bei dem auch unser Junior Max spielt, einen neuen Rasenmäher. Vorstand Oli Schneider bedankte sich im Rahmen des diesjährigen Parzellentuniers recht herzlich bei uns für die Spende. Wir haben dies gerne gemacht und wünschen dem VfR damit einen immergrünen Rasen.